N-Warp I
N-Warp I
Von: Michael Bitter
Verfasst am: 05.01.2006
N-Warp am 27./28.12.2005 im Evangelischen Kirchenzentrum in Meschede
Eine Woche ist es nun her, dass 30 Nintendofans ihre Reise in das verschneite Sauerland antraten.Wer mit dem Zug oder über die Autobahn kam, hatte alles richtig gemacht.Beinahe, denn einen Teilnehmer aus dem Kölner Raum spielte das Wetter besonders übel mit und er benötigte 7 1/2 Stunden mit der Bahn. Siegener und Lennestädter waren so eingeschneit, dass sie es garnicht zur N-Warp schafften.Der Strom viel nicht aus in jener Nacht. Dank zwei Stromkreisen und neuer Sicherungen im Evangelischen Kirchenzentrum hielt die Stromversorgung auf der gesamten N-Warp. Bei gut 15 TV-Geräten, Beamer, Konsolen, PC und Anlage keine Selbstverständlichkeit.Um 14.00 Uhr trudelten die ersten Gamer ein, mit einem Riesen Konsolen- und Spielearsenal im Gepäck. Nachdem Beamer und Co. verkabelt waren, zockten wir erst mal eine Runde Tempest 3000, eine Art Weltraumshooter, auf dem Samsung Nuon. Ein ziemlich abgedrehtes Spiel.Weiter ging es mit einem Neo Geo, beeindruckend hier die Modulgrösse; in der OVP hätten locker vier Nintendo 64 Module Platz gefunden. Interessant war auch ein Gitarren Game. Dort konnte jeder zeigen, dass ein Rockstar in ihm steckt. Alleine mit diesem Bestand hätte man locker eine Woche verbringen können.
Immmer mehr Spieler trafen ein und neben Dutzender Nintendo-Konsolen und Handhelds füllte sich auch die Exotenriege beachtlich. Neben unserer Metall-Tanzstation mit Dancing Stage Mario Mix und DDR Extreme, kamen ein Virtual Boy, Singstar, Light Guns, Angeln und sogar Schwerter zum Einsatz.Nachdem alle eingetroffen waren, starteten wir nach Auslosung der Paarungen gegen 18.30 Uhr mit dem Super Smash Brothers Melee Turnier. Nach mehreren Runden im KO-Modus standen sich Mr. Burns [Pikachu] und Chris [Pikachu] im Finale auf der Great Fox (Corneria) gegenüber.Jetzt wurde erst mal Pizza bestellt. Die vorherige Veröffentlichung der Speisekarte im Forum erleicherte vielen die Wahl nach Tonno, Cipolle und Funghi. Nun stand das entscheidende Battle an.In einem packenden Match startete Chris zum Ende hin eine phänomenale Aufholjagd. Mr. Burns hatte zwischenzeitlich fast zwei Leben Vorsprung. Im letzten Leben und mit über 100 Prozent beider Pikachus setzte Mr. Burns die entscheidende Smash Attacke erfolgreich ein um sich den Turniersieg zu sichern. Hierfür gab es ein Langarm-Shirt mit Need for Speed Aufdruck; an dieser Stelle vielen Dank an EA (Electronic Arts).
Nach der Siegerehrung versammelten sich alle auf der Treppe zum Gruppenfoto. Just in jenem Moment kam der Pizzabote mit unserer Bestellung, so dass wir abbrechen mussten. Einen erneuten Versuch für ein Gruppenfoto haben wir leider verpasst.Nach erfolgter Stärkung trafen noch zwei Düsseldorfer ein, um im kommenden Mario Kart Double Dash Turnier ihr Können unter Beweis stellen zu können.Auch nur für dieses Turnier erschien der erst zwölfjährige Cousin (Tobi) der beiden Veranastalterbrüder, der zeigen wollte, was der Nachwuchs bei Double Dash so drauf hat. Nach der Gruppenauslosung durch unsere Glücksfee Maria konnte es endlich losgehen.In den drei Vorrunden Gruppen setzten sich Mr. Burns, Thor und Tobi durch. Mr. Burns gelang dabei ein perfekter Lauf (1,0 Durchschnittsplatzierung).
Im Halbfinale gewannen Mr. Burns und Tobi ihre Gruppen. Das umswitchen von zuvor zwei Netzwerken auf eines klappte reibungslos.War zuvor für jeden Gruppenteilnehmer die Wahl einer Strecke möglich, wurden diese im 8er Finale vorgegeben. Vier aus Meschede hatten es bis hierhin geschafft. iM Finale sollten sich wie erwartet die Favoriten Thor und Mr. Burns durchsetzen. Letzterer gewann am Ende doch mit deutlichem vorsprung (1,75 Durchschnittsplatzierung).spannend war hier das Rennen um den zweiten Platz: Thor fuhr auf Bowsers Castle und Rainbow Road die entscheidenden Punkte ein.Mr. Burns durfte sich als Sieger über ein neues Metroid Prime II, sowie ein EA-Shirt freuen.Vielen Dank an Jan für die Technik und Benjamin für das Notieren der Zwischenergebnisse.Inzwischen war es halb zwei und das Mario Power Tennis Doppel Turnier stand an. Neun Teams spielten hier um den Sieg.Spannend war es hier bereits in der Vorrunde als statler und DJ-Holly im Tie-Break gegen die späteren Turnierdritten Daichi und Mr. Burns verloren.
Nach zwei Gruppenphasen standen im Finale Chris & Jensen sich realMiB & Joe gegenüber. Hier wurde fast kein Punkt verschenkt und jedes Team brachte sein Aufschlagsspiel durch. Am Ende gelang es realMiB & Joe das entscheidende Break zum 6:5 zu holen und das Match mit 7:5 zu gewinnen.Danach kehrte etwas Ruhe ein und die meisten Gamer gönnten sich zwei, drei Stunden Schlaf.
Am nächsten Morgen gab es erst mal ein leckeres Frühstück mit ordentlich Kaffee, wer wollte. So gegen halb zwölf startete der Vote für das Classic Turnier. Mit vier Stimmen gewann Super Streetfighter II (SNES) knapp gegen Perfect Dark (N64).Nach zwei KO-Runden der 12 Teilnehmer setzte sich im 3er Finale realMiB gegenüber Thor und Benjamin durch. Hierfür gab es ein Goldeneye Modul.Eigentlich war es das mit dem Rahmenprogramm, aber Chris hatte noch eine Überraschung für die noch verbleibenden Teilnehmer vorbereitet: Das N-Warp Musikquiz. Nintendostücke, zum Teil auch als OC Remix, vom NES bis zum Cube konnten erraten werden.
Nach einer Warm-Up Phase und 15 Runde wusste Daichi die meisten Titel zu erkennen. Er durfte sich über ein weiteres EA-Shirt freuen.Das ganze machte allen soviel Spass, dass das Quiz ohne Preise fortgesetzt wurde, bis die letzten zum Bahnhof mussten.Danach ging es ans Aufräumen, wo Zippi uns noch etwas half. Gegen 20 Uhr waren wir alle wieder daheim und freuten uns nur noch auf unser Bett.Das war die N-Warp, insgesamt eine gelunge Veranstaltung.
Irgendjemand war immer zum Zocken bereit und ich habe wirklich keinen gesehen der nur für sich gespielt.Trotz aller Turniere stand das gemeinsame Spielen bei der N-Warp im Vordergrund.Wir haben uns über das positive Feedback auf der Veranstaltung und im Forum euerseits gefreut und werden diese Veranstaltung fortführen.Wir hoffen euch alle im nächsten Jahr wieder zu sehen und freuen uns auch über neue Gesichter, wenn es wieder heisst:
WELCOME TO N-Warp!
N-Warp II
Von: Mario Kablau
Verfasst am: 26.11.2006
Nachdem ich letzte Woche (18. und 19. November 2006) bei der Olymptronica als Organisator der Nintendo-Turnierenoch fleißig gearbeitet hatte, wollte ich mir dieses Wochenende mal eine kurze Auszeit gönnen und bin zur N-Warp II nachMeschede gefahren, um dort als Teilnehmer meinem liebstem Hobby nachzugehen: Dem Zocken!
Nach etwa 90minütiger Anreise in das 150km entfernte Meschede (im Sauerland) kam ich am Samstag gegen16 Uhr am Veranstaltungsort an und richtete mich in dem gemütlich Raum gleich häuslich ein, damit 24 StundenSpielspaß pur nichts im Wege stehen konnte. Nach einer kurzen Anrede der beiden VeranstalternChristian und Michael Bitter begann um 17 Uhr das erste Turnier. Trotz mehr als mangelhafter Fähigkeiten inSuper Smash Bros. Melee wollte ich natürlich dabei sein und bekam direkt in Runde 1 voll einen auf die Mütze.Man muss aber dazu sagen, dass ich eine extrem schwere Gruppe hatte und die beiden Kontrahenten, die michüberflügelt haben, beide bis ins Finale kamen.
Ich hatte dann also erstmal etwa eine Stunde Zeit, um zuzusehen und ein wenig MarioKart Double Dash zu trainieren,denn beim zweiten Turnier wollte ich zumindest in die zweite Runde kommen. Als es dann um 21 Uhr (nach dem Finalevon Smash Bros. und dem Abendessen) los ging, hatte ich das erste Mal bei einem solchen Event wahres Losglück undkam in die einzige Gruppe, mit nur 7 Spielern, wovon die ersten vier weiter kommen sollten. Mit Mühe und Not (und einerPortion Glück) kämpfte ich mich auf Platz 3 der Gruppe und zog so ins Halbfinale ein. Dort sollten sechs Fahrergegeneinander antreten und die besten 4 dann das Finale erreichen. Obwohl mich das Losglück wieder verlassen hatteund ich in die eindeutig schwerere der beiden Gruppen kam, konnte ich einen der vier Profis tatsächlich knapp schlagenund zog als vierter des ersten Halbfinals in die Endrunde ein. Aber ich muss dazusagen: Ohne einen Sieg im Baby Parkim letzten Rennen wäre es ganz schön knapp geworden.
Im Finale schätze ich mich persönlich eher im unteren Drittel ein und hoffte, es auf Platz 6 oder 7 schaffen zu können. Leiderwar wohl mein gesamtes Glück schon verbraucht, so dass ich in den acht Rennen nicht einmal ein leichtes oder mittleres Kartzugeteilt bekam und unter diesen Voraussetzungen leider souverän auf dem 8. Platz landete. Man war ich sauer, aber natürlichbin ich für den Preis (eine 16MB Memory Card) sehr dankbar.
Gleich danach fand ein Turnier in einem N64 Shooter statt, aus dem ich mich aber geschickt rausgehalten habe, da ich mich nichtvöllig blamieren wollte. Ich habe also nur zugesehen und gestaunt, mit welcher Treffsicherheit so mancher durch die Arenen gelaufen ist. Gegen 2 Uhr nachts war auch dieser Teil beendet und so langsam wurde ich müde. Nach ein paar Runden MarioKart DS und einigen netten Gesprächen mit gleichgesinnten legte ich mich im Schlafraum in meinen Schlafsack und fand ein paar Stunden Schlaf.
Am Sonntagmorgen gab es dann um 9 Uhr Frühstück (ebenso wie das Abendbüffet und Getränke im Eintrittspreis enthalten)und danach blamierte ich mich bei Mario Power Tennis und flog direkt in der Vorrunde raus. Nach den letzten Siegerehrungen botendie Veranstalter noch ein Musikquiz an, bei dem es auch noch Punkte für die Masterwertung zu holen gab. Dabei ging es darum,100 Lieder aus Videospielen möglichst schnell zu erkennen und den richtigen Titel des Spiels zu nennen. Nach einigen Startschwierigkeitenkam irgendwann eine Frage zu Handhelds und ich erkannte spontan die Melodie aus Mario vs. DK (GBA). Welch ein Glück, dass ich den Nachfolger gerade getestet habe und somit als erster die Antwort in den Raum brüllte. Danach erntete ich noch ein paar Punkte mitSongs aus Big Brain Academy, Zelda, Wave Race und MarioKart und landete auf einem soliden 6. Platz. Dummerweise gewannennur die ersten fünf etwas.Direkt im Anschluss ging es an die Austragung der Masterwertung. Hierfür haben sich Michael und Christian etwas ganz tolles ausgedacht: Die besten jedes Turniers bekommen Punkte entsprechend ihrer Platzierung. Die vier mitden meisten Punkten nach allen Turnieren bekamen dann die Chance auf den Mastertitel und damit auf einen nagelneuen Nintendo DS lite in weiß. Gewinnen konnte ihn derjenige, der als erstes einen der beiden Veranstalter in einem zufällig aus zehn ausgewählten Spielen schlagen kann. Dabei hatte derjenige mit den meisten Punkten natürlich als erster die Chance dazu.Glücklicherweise viel das Los auf MarioKart 64, wo Mario Schmitz (Sniper88) im Battle-Mode kaum Probleme mitMichael hatte und sich somit den Handheld sicherte.
Nach etwa 24 Stunden endete die zweite N-Warp dann gegen 15 Uhr und ich machte mich auf den Heimweg. Insgesamt hat mir dasWochenende sehr viel Spaß gemacht. Ich finde es nur etwas schade, dass nur etwa 35 Leute da waren und das die Turnierplanungteilweise etwas chaotisch wirkte, da der Raum nicht gut strukturiert war und man so leicht den Überblick verlor. Besonders ärgerlichwar das im Halbfinale von MarioKart Double Dash als zwei Leute an einem freien GameCube etwas spielen wollten, aber übersahen,dass auch diese Konsole im Netzwerk verbunden war und damit das Spiel lahm legten. Zum Glück passierte das direkt am Anfangeines Rennes, so dass es kaum Grund zur Klage gab. Etwas lästig war dies auch, weil viele Leute ihre Sachen einfach auf den Tischenverteilten und es durch ein Missgeschick dazu kam, dass ein halbes Glas Cola in meine Tasche geflossen ist. Zum Glück lag eine Hoseganz oben, so dass nur wenig in mein N64 und meine Controller gelaufen ist. Mein GameCube Controller hat allerdings leider am Sonntagdann endgültig den Geist aufgegeben.
Die Idee, dass es Essen und Trinken im Preis inbegriffen gibt, fand ich grundsätzlich sehr gut, aber ich (und viele andere auch) mussten sich am Abend dennoch eine Pizza bestellen, da man (bzw. ich) von Würstchen mit Brot und Kartoffelsalat nicht so satt werde, dass ich eineganze Nacht durchhalten kann. Hier wären mir 5 Euro weniger Eintritt und dafür kein Büffet am Abend lieber gewesen.
Unterm Strich hat mir die N-Warp sehr gut gefallen und ich muss ein großes Lob an die beiden Veranstalter aussprechen. Wenn sie beimnächsten Mal die etwas chaotischen Umstände besser in den Griff kriegen, dann ist es optimal. Besonders hervorzuheben sind die genialen Einfälle der beiden, wie zum Beispiel die Ermittlung des Masters oder das wirklich extrem gut gelungene Musik Quiz mit Songs aus denUnterschiedlichsten Spielen der letzten 20 Jahre. Ein paar mehr Teilnehmer und etwas mehr Zeit für die Turniere (bzw. mehr Konsolen, damit man schneller durch die Turniere kommt) und dann wird auch die N-Warp III im nächsten Jahr ein voller Erfolg werden!
N-Warp III
Von: Michael Bitter
Verfasst am:
20.12.2007
Gut eine Woche ist es her, dass mehr als 50 Nintendo Fans erneut den Weg ins sauerländische Meschede gefunden haben. Diesmal ging es in die St. Josefs Schützenhalle in den Ortsteil Wehrstapel.
Dritte N-Warp, dritte Location? Das hat viele Gründe.
Die erste N-Warp im evangelischen Kirchenzentrum bot nur Platz für gerade einmal gut 20 Teilnehmer und auch im letzten Jahr gelangten wir mit 40 Teilnehmern im kleinen Speisesaal der St. Georgs
Schützenhalle an unsere Kapazitätsgrenze. Doch in diesem Jahr sind wir fündig geworden, auch für die nächsten Jahre. In unserem kleineren Teil der Halle haben 70 Personen gut Platz, und sollten wir
einmal noch größer werden, hätten wir in der kompletten Halle Platz für bis zu 150 Personen.
Gegen 9:00 Uhr waren Christian, Jens und ich an der St. Josefs Schützenhalle. Die Halle wirkte bei Tageslicht gigantisch und wir überlegten uns schnell, wie wir Tische und Stühle stellen sollten.Eine Stunde später trudelten weitere Helfer mit den ersten TV-Geräten bei uns ein. Nun ging es an die Dekoration der Halle. Wo vormals Schützenkönige, Kaiser und Orden an den Wänden prangten, hingen nun Banner von THQ und Big Ben, Poster zu Ratatouille, Smackdown und weiteren Games. Von Nintendo gab es einen riesigen Pappaufsteller zu Zelda Phantom Hourglass. Die große Anzahl Preise, die uns die Sponsoren Nintendo, Electronic Arts, Bigben Interactive, THQ und die N-ZONE zur Verfügung gestellt hatten, wurden nun auf den Tischen im Orga-Bereich aufgebaut.
Inzwischen war es 14:30 Uhr und die ersten Gäste trafen bereits ein, um sich mit ihrem Equipment an den Tischen aufzubauen. Auch in diesem Jahr gab es neben allen Nintendo Konsolen einige Exoten zu bestaunen. Sofort fiel uns ein riesiges Board mit bunten Tasten auf, ein Pop'n Music Arcade Style Controller. Auch weitere Raritäten, wie zum Beispiel die „Metal Dance Platform“ war gleich in doppelter Ausführung vorhanden und lud zu spannenden Tanzduellen ein.
Gegen 17:30 eröffneten Chris, Jens und ich die N-Warp III. Bis auf zwei waren alle angemeldeten Teilnehmer und sogar weitere erschienen, was uns wirklich sehr freute. Wir bedankten uns zunächst bei allen Sponsoren und eröffneten den Teilnehmern das Rahmenprogramm für das Wochenende. Turniere für Pro- und Casual-Gamer und das legendäre N-Warp Musikquiz standen in diesem Jahr auf dem Programm.
Als erstes wurde das N-ZONE Mario Strikers Charged Turnier ausgetragen. 20 Personen meldeten sich dazu an. In fünf Gruppen a vier Mannschaften kamen die beiden besten einer Gruppe, sowie die beiden besten Gruppendritten in die nächste Runde.
Nach einer K.O. Runde waren nur noch sechs Spieler im verbleibenden Kampf um N-ZONE Preise und Punkte für die Masterwertung.In zwei dreier Gruppen ging es nun um die Verteilung der Plätze. Dolphin und Daichi wurden beide zweite in ihren Gruppen und bestritten daraufhin das Spiel um den dritten Platz.Nach einem unglaublich knappen Spiel führte Dolphin bis 15 Sekunden vor dem Abpfiff noch mit zwei Toren Vorsprung. Doch dann kam Daichis fantastische Aufholjagd. Zunächst knallte Daichis DK den Ball zum Anschlusstreffer ins Netz und so unfassbar es auch klingt, eine Sekunde vor Schluss machte Daichi auch noch den Ausgleich. Mit einem donnernden Applaus wurde er dafür vom Publikum belohnt. Doch Dolphin blieb, wie in schon vielen Spielen zuvor, cool und erzielte im Golden Goal dann den Siegtreffer. Auf Youtube steht dieses denkwürdige Match der Allgemeinheit zur Verfügung.
Bereits während des Turniers lief die Pizzabestellung, eine organisatorische Herausforderung, denn gut 50 hungrige Mäuler wollten gestopft werden. Trotz Vorankündigung war der örtliche Pizza Service mit dieser Menge doch ein wenig überfordert. Drei Stunden und drei Lieferungen später sollten auch die letzten ihre Bestellung erhalten haben. Parallel dazu liefen die Anmeldungen für das Mario Kart Turnier. Sage und schreibe 32 Teilnehmer wollten dabei sein, eine optimale Zahl für das Turnier. In vier Achtergruppen konnten sich nun die ersten vier für die nächste Runde qualifizieren. Somit hatten nicht nur die Favoriten eine Chance aufs Weiterkommen. Doch bevor wir die Runde abschließen konnten, wurden wir von einem Stromausfall eines unserer Stromkreise gestoppt. Wir schauten auf die Uhr, doch es war bereits weit nach 20 Uhr, dem Zeitpunkt, für den eine deutschlandweite „Licht aus“ Aktion geplant war, vor der Energieexperten wegen möglichen Schwankungen und Ausfällen für das Stromnetz gewarnt hatten.
Voller Verzweiflung klapperten wir den Hauptsicherungskasten ab, doch alle Sicherungen waren drin. Gab es da vielleicht einen zweiten Sicherungskasten?Zum Glück hatten wir einen Elektriker unter den Teilnehmern, der das Problem schnell erkannte. Eine nicht ganz abgerollte Kabeltrommel war der Auslöser für den plötzlichen Stromausfall. Nach dem Ausfall ging es wieder in die Gruppen.
In den beiden Halbfinalgruppen kamen ebenfalls vier Leute weiter, um ein Acht-Mann Finale austragen zu können. Hier wurden die beiden Einzelnetzwerke zusammengeschaltet, so dass nun jeder Spieler ein eigenes TV-Gerät für das Finale hatte. In acht vorab festgelegten Rennen lieferten sich Zelda1983 und Mr. Burns ein heißes Kopf an Kopf Rennen. Um einen Punkt hatte Mr. Burns nach dem letzten Rennen die Nase vorn und das auch nur, weil Zelda im Regenbogen Boulevard siebter wurde. Der spätere N-Warp Master Cloud wurde Dritter und Tobi sicherte sich nach der dritten N-Warp Teilnahme im Finale den vierten Platz. Preise gab es bei diesem Turnier für alle acht Finalisten.
Bedingt durch Stromausfall und Pizzabestellung waren wir etwas im Verzug, so dass gegen ein Uhr das Super-Smash-Brothers-Melee Turnier begann. In Vierergruppen kamen immer die ersten beiden weiter. Die zwölf verbleibenden Teilnehmer spielten nun in vier Dreiergruppen um den Einzug ins Halbfinale. Nur die ersten kamen weiter. Nachdem die Zweitplazierten die Plätze fünf bis acht ausgespielt hatten, kam es zur Live Auslosung der Halbfinalpaarungen am Beamer. Dabei setzten sich der noch unbekannte Cloud und Vorjahressieger Zera durch. Doch Zeras Charakter Samus war hier chancenlos und Cloud gewann souverän.
Nach der Siegerehrung war es nun schon drei Uhr und wir verabschiedeten uns für sechs Stunden bis zum Frühstück.Während die ersten sich nun in den Schlafraum begaben, machte eine kleine Truppe auch weiterhin die Nacht zum Tage und zockte bis zum nächsten Morgen allerlei Retrokram. Auch Guitar Hero III war aufgrund der dünnen Wände nachts allgegenwärtig.Gegen fünf legten auch wir uns für drei Stunden hin.
Um neun Uhr hieß es dann erstmal für alle Essen fassen. Am reichhaltigen Frühstücksbuffett war für jeden etwas dabei. Vielen Dank noch mal an Janine für das tolle Catering.
Frisch gestärkt ging es nun zum Boogie Finale, sechs Teilnehmer, eine fünfköpfige Jury und die Zuschauer fieberten den Gesangseinlagen und Animationsfähigkeiten der Finalisten entgegen. Das ließ sich keiner entgehen. Das Los entschied, wer anfing und Zera wählte als erster Finalist „U can’t touch this“, das schwierigste Lied, das von einem Finalisten ausgesucht wurde. Auch wenn Zera jegliche Textsicherheit vermissen ließ, machte er dies mit seiner Performance mehr als wett und brachte das Publikum zur Extase. Die Jury bezog jedoch die wenigen Punkte beim Singen mit in ihre Wertung ein, so dass er nur auf 60 Prozent der möglichen Punkte kam.Beim nächsten Kandidaten Neo war es ähnlich. Wohl gerade erst aufgestanden brauchte es eine Weile bis er auf Touren kam. Danach trat mit Yvi eine weibliche Teilnehmerin an. Mit Ihrer Interpretation und Choreographie zu „Don’t Cha“ begeisterte Sie die Massen und erhielt von der Jury 90 Prozent der maximal erreichbaren Performance Punkte. Nun war That Guy an der Reihe. Er hatte seine Fans dabei, die sogar ein Plakat für ihn angefertigt hatten und am Ende des Songs Ihre Zuneigung mit fliegenden Schals, Kappen und Shorts ausdrückten. Doch die Jury ließ sich auch hiervon nicht beeinflussen und vergab 54 Prozent. Als nächstes war That Guys Schwester Pikku dran, die mit einer guten sängerischen Leistung letztendlich auf den dritten Platz kam. Last but not least hatte Daichi seinen Auftritt. Neben dem besten sängerischen Ergebnis verzückte auch sein Auftritt das Publikum. Unvergessen dürfte sein Solo für Vater Unser, so wie die erfolgreiche La Ola Welle mit dem Publikum sein. Von der Jury brachte ihm das 80 Prozent ein.
Letztendlich stand noch das Musikquiz an, das letzte Turnier der N-Warp. In der Masterwertung lagen Daichi und Zera vor Cloud. Bei 80 Musikstücken und 20 Bildern zu unterschiedlichen Kategorien konnten hier alle Teilnehmer gleichzeitig mitraten. Dabei fiel das Ergebnis in diesem Jahr knapper aus als je zuvor, denn bis zu wenigen Fragen vor Schluss war keiner der ersten acht Plätze sicher. So konnte sich Vater Unser mit der schnellsten richtigen Antwort zur letzten Aufgabe noch von Platz vier auf Platz drei verbessern. Der Sieger hieß Cloud, der sich damit 12 Punkte in der Masterwertung sicherte und somit auf Platz eins lag.
So kam es zum Finale der Masterwertung. Cloud durfte als erster ran, um die goldene Zeldastatue zu gewinnen. Eine von grade mal 3600 auf der Welt! Per Zufallsgenerator wurde ein Spiel gewählt was für Cloud kaum besser ausfallen konnte, nämlich Super Smash Brothers Melee. Es musste Cloud nun gelingen, Chris zu bezwingen, um sich die Masterwertung zu sichern, was ihm auch eindeutig gelang. Mit diesem letzten Kampf endete die diesjährige N-Warp und die meisten Teilnehmer begannen ihre Spielstationen abzubauen und machten sich auf den Weg nach Hause.
Fazit:
Knapp 60 Teilnehmer und eine tolle Stimmung während der gesamten Veranstaltung machen uns stolz. Dank Unterstützung durch die Sponsoren und zahlreichen Helfer konnten wir auch in diesem Jahr ein erfolgreiches Event durchführen.Die N-Warp III war insgesamt eine mehr als gelungene Veranstaltung, die im nächsten Jahr in jedem Fall in die vierte Runde gehen wird.
N-Warp IV – V
Auch in den letzten beiden Jahren fanden wieder Rund 60 Teilnehmer zu unserer Veranstaltung. Viele Turniere und das Treffen von Gleichgesinnten haben auch diese beiden Events zu einem unvergesslichen Erlebnis gemacht. Wir freuen uns schon auf dieses Jahr
